Call for Papers

Der Workshop ENVISION 2020 verfolgt das Ziel, die Erarbeitung und Diskussion zukünftiger Konzepte, Techniken, Vorgehensweisen und Methoden zur Entwicklung softwareintensiver eingebetteter Systeme zu fördern. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Einführung der Ansätze und Methoden in die industrielle Praxis. Die Organisatoren laden Forscher und Praktiker zur Einreichung von Beiträgen ein, die diese Diskussion stimulieren und die Konzeption neuer, verbesserter Entwicklungsansätze mit gestalten wollen.

Der Workshop definiert die folgenden drei Kategorien von Beiträgen, die jeweils dedizierte Fragestellungen adressieren sollen:

Kategorie 1 "Grundlagen und Methoden": Beiträge dieser Kategorie sollen aktuell erkannte Herausforderungen beschreiben und Grundlagen und Methoden zu deren Lösung vorstellen. Die Lösungsansätze und Methoden sind anhand eines aussagekräftigen Beispiels (zum Beispiel durch Entwicklungsartefakte) zu illustrieren.
Folgende Fragestellungen sollen im Rahmen der Beiträge diskutiert werden:

  • Welche spezifische Herausforderung betrachtet der eingereichte Beitrag und warum wird diese Herausforderung in Zukunft relevant sein?
  • Systematische Analyse zum Stand der Technik heute und Rahmenbedingungen die mögliche Lösungsansätze berücksichtigen müssen.
  • Lösungsansätze und methodische Grundlagen zur Bewältigung der konkreten Forschungs-herausforderungen.
  • Illustration anhand eines aussagekräftigen Beispiels.
  • Wenn möglich sollte auch ein Bezug zur industriellen Praxis hergestellt werden.

Kategorie 2 "Werkzeuge": In dieser Kategorie sollen Ansätze für die Entwicklung neuer Werkzeuge zur Umsetzung der Methoden vorgestellt werden.
Folgende Fragestellungen sollen im Rahmen der Beiträge diskutiert werden:

  • Anforderungen an die Entwicklung von Werkzeugen
  • Umsetzung und Implementierung
  • Einführung und praktische Umsetzung
  • Ggfs. kurze Tool-Demo

Kategorie 3 "Transfer in die Praxis": Fallstudien und Lösungsansätze zum Transfer neuer Methoden in die industrielle Praxis. Papiere dieser Kategorie sollen die positiven und/oder negativen Erfahrungen bei dem Transfer bzw. bei der Evaluation eines neuen Ansatzes zur Lösung einer bekannten Herausforderung in der Industrie beschreiben und nach Möglichkeit anhand eines Beispiels illustrieren.
Folgende Fragestellungen sollen im Rahmen des Papiers diskutiert werden:

  • Wie war die Ausgangssituation und welche konkreten Herausforderungen sollten mit dem neuen Lösungsansatz gelöst werden?
  • Wie wurden die Methoden und Lösungsansätze eingeführt, bzw. umgesetzt.
  • Welche Erfahrungen wurden bei der Einführung des neuen Lösungsansatzes gemacht und wie kann der Transfer neuer Ansätze und Methoden in die Industrie in Zukunft besser unterstützt werden?

Mögliche Themen für Workshopbeiträge in den genannten Kategorien sind u.a.:

  • Modellbasierte Entwicklung und Entwurf von softwareintensiven, eingebetteten Systemen.
  • Modularer Sicherheitsnachweis für softwareintensive, eingebettete Systeme.
  • Zertifizierungsstrategien für softwareintensive, eingebettete (Multicore-)Systeme in sicherheitskritischen Anwendungen
  • Validierung und Qualitätssicherung softwareintensiver, eingebetteter Systeme.
  • Zusammenspiel zwischen Mechatronik und Software bei eingebetteten Systemen.
  • Vernetzung von eingebetteten Systemen.
  • Optimale Verteilung von Softwarekomponenten auf Rechnereinheiten bzw. Multicoresystemen.
  • Variantenmanagement für softwareintensive, eingebettete Systeme.
  • Netzwerk und Rechnerarchitekturen.
  • Betriebssysteme und Middleware für eingebettete Multicoresysteme.
  • Strategien zum deterministischen Betrieb von Multicoresystemen
  • Safety und Security in softwareintensiven, eingebetteten (Multicore-)Systemen
  • Virtualsierungsstrategien für softwareintensive, eingebettete (Multicore-)Systeme

Beiträge können bis zu 10 Seiten im LNI Format umfassen.